Staatl. zugelassener und anerkannter Seniorenservice Unsere vier Hände Brigitte Strauß
Unsere vier Hände ist der staatl. zugelassene und anerkannte Seniorenservice von Brigitte Strauß in und um Bielefeld
Unsere vier Hände ist die erste in Bielefeld staatl. für niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote zugelassene Einzelfirma.

Aktuelles und Nützliches

An dieser Stelle gebe ich in zwangloser Folge Hinweise, die für Menschen im dritten Lebensabschnitt von Bedeutung sein können und auf die ich in meiner täglichen Arbeit oft angesprochen werde.

Die Materie ist - wie sehr viele Gesetze und Verordnungen heute - nicht ganz einfach. Wenn Sie also dazu auch Fragen haben, dann bin ich gerne bereit, auch Ihnen auf diesem Gebiet weiterzuhelfen, sei es mit Auskünften, Erklärungen oder bei der Antragstellung.

Bitte sprechen Sie mich in diesem Fall einfach an. Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Unsere vier Hände ist die erste in Bielefeld staatl. für niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote zugelassene Einzelfirma.

Aktueller Spartipp - Haushaltsdienstleistungen         Stand: 01.01.2013

Der Staat unterstützt auch im Jahr 2013 seine Bürger durch Steuervergünstigung für Dienstleistungen im privaten Haushalt, wenn ein externer Dienstleister diese Tätigkeiten übernimmt.
In konkreten Zahlen bedeutet dies: Bis zu € 4.000 bei Aufwendungen von max. € 20.000 bleiben im Rahmen einer abgegebenen Steuererklärung steuerfrei. Folgende Aufwendungen können dabei u. a. berücksichtigt werden:

Betreuung von Familienangehörigen (besondere Regeln für Kinderbetreuung)

Einkaufen von Gegenständen des täglichen Lebens

Putzarbeiten in der Wohnung

Kochen, Waschen, Bügeln

Gartenpflege

Damit können auch Aufwendungen im Rahmen der Betreuung von Senioren durch die Tätigkeiten von Brigitte Strauß Unsere vier Hände steuerlich geltend gemacht werden. Dieser steuerliche Vorteil gilt nicht für Tätigkeiten, die bar entlohnt werden.

Quelle: IHK Stuttgart

Unsere vier Hände ist die erste in Bielefeld staatl. für niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote zugelassene Einzelfirma.

Zusätzliche Betreuungsleistungen gemäß § 45b SGB XI

Vielen Seniorinnen und Senioren ist bisher nicht bekannt, dass ihnen aufgrund des bereits vor einem Jahr in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes erhöhte Zusätzliche Betreuungsleistungen gemäß § 45b SGB XI von monatlich bis zu € 200,- zustehen. Basis für die Festlegung des Betrages ist das Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen.
Beantragt werden können die Mittel, wenn bei der zu pflegenden Person eine "in erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz" besteht.

Anspruchs- und Antragsvoraussetzungen

Ansprüche bestehen für Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II und III und für Personen, die einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung haben, der nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht.
Voraussetzung ist jedoch, dass ein auf Dauer erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung besteht. Deshalb setzt der Gesetzgeber eine "in erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz" der zu pflegenden Person voraus. Gleiches gilt auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Das SGB XI im Wortlaut vom 27.12.2003 (BGBl. I S. 3022)

§ 45b
Zusätzliche Betreuungsleistungen
(1) Pflegebedürftige, die die Voraussetzungen des § 45a erfüllen, können neben den in diesem Kapitel vorgesehenen Leistungen der ambulanten und teilstationären Pflege zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen und erhalten zu deren Finanzierung einen zusätzlichen Betreuungsbetrag in Höhe von bis zu 460 Euro je Kalenderjahr. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen. Er dient der Erstattung von Aufwendungen, die den Pflegebedürftigen entstehen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen

1. der Tages oder Nachtpflege,
2. der Kurzzeitpflege,
3. der zugelassenen Pflegedienste, sofern es sich um besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung und nicht um Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung handelt, oder
4. der nach Landesrecht anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote, die nach § 45c gefördert oder förderungsfähig sind.

(2) Die Pflegebedürftigen erhalten die zusätzlichen finanziellen Mittel auf Antrag von der zuständigen Pflegekasse oder dem zuständigen privaten Versicherungsunternehmen sowie im Fall der Beihilfeberechtigung anteilig von der Beihilfefestsetzungsstelle gegen Vorlage entsprechender Belege über entstandene Eigenbelastungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der in Absatz 1 genannten Betreuungsleistungen. Wird der Betrag von 460 Euro in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, kann der nicht verbrauchte Betrag in das Folgejahr übertragen werden. Pflegebedürftige, die erst im Laufe eines Kalenderjahres die Leistungsvoraussetzungen nach § 45a erfüllen, erhalten den Betrag von 460 Euro anteilig.

Übersicht Sachleistungsbeträge für die Pflegestufen 0 bis III

Pflegetabelle2013red

Stand: 01.01.2013

Quelle: AOK-Flyer

Übersicht Pflegegeld für die Pflegestufen 0 bis III

Sachleistungen2013red

Stand: 01.01.2013

Quelle: AOK-Flyer

Die jährliche Leistung für Verhinderungspflege beträgt € 1.550,- für das Jahr 2013.

Wer hat Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen?

Ist der Pflegebedürftige in seiner Alttagskompetenz erheblich eingeschränkt, z. B. bei demenzbedingten Ausfällen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung, so kann er dafür von der Pflegeversicherung zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten. Abhängig vom Schweregrad der Fähigkeitsstörungen kann monatlich ein Grundbetrag von € 100,- oder ein erhöhter Betrag von € 200,- gezahlt werden. Das entspricht einer Jahressumme von max. € 2.400,-.

Zusätzliche Betreuungsleistungen müssen beantragt werden oder werden im Rahmen eines MDK-Gutachtens (MDG = Medizinischer Dienst der Krankenkassen) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und zur Erteilung einer Pflegestufe gleich mit begutachtet.
Anspruchsberechtigt sind auch Betreuungsbedürftige, die noch keine Pflegestufe haben, aber die Kriterien der Pflegestufe 0 erfüllen.

Die Besonderheit: Pflegestufe 0

In vielen Fällen benötigen Personen zwar bereits eine gewisse pflegerische Unterstützung, aber die Kriterien der Pflegestufe I werden (noch) nicht erreicht. In diesem Fall spricht man von der Pflegestufe 0.
Konkret bedeutet das: Der Gutachter des MDK stellt nach den gültigen Kriterien einen täglichen Hilfebedarf von weniger als 45 Minuten Grundpflege fest.
Dieses Merkmal erfüllen Pflegebedürftige, die zwar hauptsächlich beaufsichtigt und betreut werden müssen, aber bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung derzeit nicht Hilfe im Umfang der Pflegestufe I benötigen.

Wenn Sie eingehende Beratung zu dem Thema Zusätzliche Betreuungsleistungen wünschen, dann nehmen Sie einfach hier Kontakt mit mir auf.

Was sich 2013 bei den Leistungen verbessert hat

Ab dem 01.01.2013 macht es das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) möglich, dass Versicherte mit eingeschränkter Alltagskompetenz ergänzend zu den zusätzlichen Betreuungsleistungen weitere Leistungen im ambulanten Bereich erhalten können.

So wird zum Beispiel den Betroffenen zusätzlich ein Pflegegeld, eine erhöhte Pflegesachleistung oder Kombinationsleistung gewährt.

Ebenfalls können nun auch für Versicherte in der Pflegestufe 0 Verhinderungspflege, und Pflege-Hilfsmittel gewährt werden.